J. Also, wir hatten gerade Restlichtverstärkung.
G. Ja genau
J. Optiken nutzen
G. Ja
J. Wenn das so dunkel ist wie heute um: Wie spät ist es, Datum?
G. Ende des Monats Juni
J. Im Jahre 2009, später würde man sagen Anno Dazumal.
J. Na ja, dann beschreib mal die Dunkelheit.
G. Na wie gesagt: diese Situation entspricht zwölf Uhr.
J. Na dann zwölf Uhr OK. Na klar, kannst Du nur mit einer Form des jetzt noch vorhanden Lichts so verstärken und bündeln, dass es dann heller wird.
G. Die Häuser geben sozusagen das Licht.
J. Die verstärken das durch Optik. Du würdest ganz andere Materialien benutzen. Glas, Gläser die das Licht einfangen. Die Form der Häuser würde anders sein.
G. Häuser komplett aus Glas! Kleine Zellen in der Stadt.
J. Gefärbtes Glas?
G. Ja, komplett alles aus Glas, auch unter der Erde!
J. Erdwärme nutzen! Wir würden uns daran anpassen.
Der französische Architekt Jean Nouvel war dieses Jahr zu Gast bei der 3-D Messe “Imagina” in Monte Carlo.
Nouvel hat an mehr als 200 Projekten weltweit gearbeitet, dazu zählen das Kaufhaus Galerie Lafayette in Berlin und das Konzerthaus in Kopenhagen. Für sein Werk wurde er 2008 mit dem Pritzker Preis ausgezeichnet.
Auf der Messe sprach er über den Einfluss, den die neuen Technologien auf sein Schaffen haben.
Bei der Einführung eines integrierten Verkehrskonzepts arbeiteten Stadtplaner mit Siemens zusammen. Das Ergebnis ist die intelligente Vernetzung der unterschiedlichen Verkehrsmittel bei gleichzeitiger Aufwertung des öffentlichen Nahverkehrs.