2010.03.09
A Position Paper by Jan F. Brandejs, PhD and Leslie D. Devlen
1st Stage: Activities at Initial Stage of Disaster
1. Occurrence of Damage
1.1 Earthquake vibrations, geology and ground
1.2 Human injury
1.3 Damage to buildings
1.4 Damage to roads, railroads, local airport and lifelines
2. Initial Mobilization
2.1 Breakdown in communication
2.2 Emergency mobilization of local government staff and setting up of disaster control headquarters
2.3 Initial mobilization of the disaster prevention related government agencies
2.4 Response of various mass media
3. Actions of Victims
3.1 Evacuation activities
3.2. Opening of evacuation facilities
4. Rescues, Relief, and Emergency Medicine
4.1 Rescue and relief
4.2 Medical agencies in the disaster areas
4.3 Tie-ups among hospitals and transporting of patients
4.4 Rescue teams and support from other countries
5. Emergency Transport
5.1 Road transport
5.2 Air transport
6. Transport of Emergency Food and Other Supplies
6.1 Grasping the necessary volume and procurement
6.2 Transport network and transport means
6.3 Receiving, sorting, and delivery of goods
6.4 Procurement of necessary goods at evacuation facilities and delivery
7. Hygiene and Health
7.1 Handling corpses of victims
7.2 Securing toilets and handling human sewage
8. Emergency Response Related to Lifelines (Public Utilities, etc.)
8.1 Emergency response of telecommunications operator
8.2 Emergency response of electric power supply companies
8.3 Emergency response of city gas supply companies
8.4 Emergency response of water supply companies
2nd Stage: Emergency Measures for Disaster Areas
1. Operation of Evacuation Facilities and Management
1.1 Operation of evacuation facilities (tent camps)
1.2 Living environment at evacuation facilities
2. Supports for the Lives of Victims and Steps toward Normalization
2.1 Improving the system for supplying food and other necessities
2.2 Response to those persons needing special care at the time of a disaster
2.3 Provision of vital living information to disaster victims
3rd Stage: Start of Full-scale Restoration and Reconstruction Work
1. Moving Out of Evacuation Facilities to Temporary Housing Units
1.1 Prolongation of stay in evacuation facilities
1.2 Need to move out of and disband evacuation facilities
1.3 Temporary provision of public housing, etc.
1.4 Setup to supply temporary housing units
1.5 Construction of temporary housing units and start of use
2. Housing and Rebuilding of People’s Lives
2.1 Repair of housing units
2.2 Rebuilding of housing units
2.3 Various types of measures to financially assist rebuilding of housing units
2.4 Public donations
2.5 System of public assistance and loans
2.6 Reconstruction fund
3. Formulation of the Reconstruction Plan and Systematic Restoration
3.1 Policy of the national government toward reconstruction
3.2 Drawing up of recovery plans by local governments and the organizational setup
3.3 Decision-making on the city recovery plans
3.4 Beginning of ‘Digital Community’ development
4. Dismantling of the Damaged Buildings and Disposal of Debris
4.1 Acceptance of applications for disposal of disaster-related debris and wastes at public expense
4.2 Disposal and handling of wastes and debris from the disaster
4.3 Implementation of environmental policies
5. Restoration and Reconstruction of Industries
5.1 Damage to manufacturing industry and responding to financial needs
5.2 Manufacturing industry and local industries
5.3 Commerce, banking and retail trade
4th Stage: Problems and Tasks That Continue After the 3rd Stage
1. Rebuilding of People’s Lives
1.1 Living at the temporary housing units and assistance
1.2 Rebuilding of private homes and supply of new private homes
1.3 Supply of public housing for disaster-related use
1.4 Measures for transition to permanent homes
1.5 Securing of employment
1.6 Response of disaster victims outside of the city
1.7 Caring for mental health needs (people’s feelings and wellbeing).
2. Recovery of Industries and the Cities
2.1 Recovery of the population
2.2 Second-stage urban planning
2.3 Community development
2.4 Rebuilding of industry and the economy
2.5 Financial health of local governing bodies.
2010.03.04
Ausstellung vom 2. Oktober bis 28. November 2010 in Berlin auf rd. 8.000 qm des ehemaligen Kraftwerks Mitte. Veranstalter der Ausstellung ist das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), vertreten durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Konzipiert und realisiert wird die Ausstellung von Martin Heller, Heller Enterprises, Zürich, als künstlerischem Intendanten, gemeinsam mit der Kuratorin Angelika Fitz und dem Architekten Tristan Kobler. Gesucht: Stadt- und Architekturmodelle bis 31. März 2010. Bis zu diesem Termin suchen die Ausstellungsmacher vorhandene Modelle stadtplanerischer und architektonischer Projekte mit Standort Deutschland, die einen Beitrag zur Qualität von Stadt leisten. Der Aufruf richtet sich an Planungsbüros, Städte und Gemeinden, Gebietskörperschaften und Wirtschaftsunternehmen sowie an Hochschulen, Museen, zivilgesellschaftliche Initiativen, Vereine und Einzelpersonen.
www.realstadt.de
2010.02.28
Aber so einfach ist es nicht mit dem “Entwerfen”. Die Nöte, die aus unserer wirtschaftlichen und ökologischen Misere sowie der allgemeinen Verunsicherung entstehen, hatten wir kürzlich in den Gitterkisten ausgemacht. Nun zeigt sich zudem bei Vitra, dass eine Ansammlung von “baukünstlerischen” Sonderlösungen zwar unterhaltsam sein mag, aber genauso wenig Initialzündung für eine Architektur des 21. Jahrhunderts bieten kann wie der öde Pragmatismus allerorten. Die Zeiten großer, individueller Entwurfsansätze scheinen vorüber und der Glanz der vermeintlichen Stars verblasst; das Meiste, was uns als Öko-Architektur vorgesetzt wird, kränkelt an gestalterischem Gleichmut, die Blobs liegen wie aufgeblasene Kartoffeln in der Gegend und neue Villen im Schinkel-Stile lassen das Blut in den Adern gefrieren – die Krise des Entwerfens ist offensichtlich.
Deswegen reden Architekten heute lieber von einer “Haltung”, die irgendwie alles erklären soll, was sie, die Architekten, bauen. Alles und nichts darf und kann man entwerfen und bauen, und warum soll man sich als Architekt dann noch anstrengen, eine “eigene Philosophie” mitzuliefern? “It is what it is” ist aber doch etwas zu wenig, um die Relevanz des Berufsstandes nicht aus den Händen gleiten und um die Gesellschaft nicht im Stich zu lassen – bei allem, was hier noch (um-) gebaut werden soll.
german-architects.com
2010.02.24
WIRTSCHAFT 23.02.2010 11:14 (n-tv)
Nach wochenlangem Gezerre hinter den Kulissen einigen sich die Vertreter der Regierungskoalition auf eine gemeinsame Linie im Umgang mit der umstrittenen Solarförderung. Um eine allzu großzügige Förderung zu verhindern, verlegen die Politiker den bisher Kürzungstermin offenbar um volle vier Wochen nach hinten.
Die schwarz-gelbe Koalition hat sich nach längerem Streit auf die Kürzung der Solarförderung geeinigt. Damit solle eine zu hohe Förderung verhindert, die Branche aber weiter ausgebaut werden, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU- Bundestagsfraktion, Peter Altmaier.
Nach bisher vorliegenden Informationen soll die Förderung ab 1. Juli um 16 Prozent gesenkt werden und nicht schon zum 1. Juni wie zuletzt geplant. Die Subventionen waren bereits zum Jahresbeginn um neun Prozent gekürzt worden. Auf landwirtschaftlich genutzten Flächen sollen nach dem Willen der Unionsfraktion keine neuen Solaranlagen installiert werden dürfen. Die Förderung von Solaranlagen auf Ackerflächen war besonders umstritten. “Damit hat die Koalition Handlungsfähigkeit bewiesen”, sagte Altmaier.
Umweltminister Norbert Röttgen hatte ursprünglich eine Senkung der über die Verbraucherpreise zu zahlenden Subvention um 15 Prozent verlangt – allerdings schon ab April.
Der Chef des Solarzellenhersteller Q-Cells Anton Milner kritisierte die von der Bundesregierung vorgesehene Förderkürzung als ein “Hauruckverfahren”. Vielmehr sei eine Anpassung mit Augenmaß gefragt. Trotzdem sieht er sein Haus für die Rückkehr in die Gewinnzone gut gerüstet. “Wir haben 2009 klar Schiff gemacht und alle bilanziellen Risiken verarbeitet”, sagte Milner auf einer Telefonkonferenz. Q-Cells hatte am Morgen tiefrote Zahlen vorgelegt.
Er erwarte ein starkes Marktwachstum in diesem Jahr, sagte der Q-Cells-Chef. Die Orderbücher seien gut gefüllt. Milner gab keine konkrete Prognose für 2010 ab, betonte aber, Ziel bleibe die Rückkehr zur Profitabilität.
Der ostdeutsche Konzern, der sich zu den weltweit führenden Solarzellenherstellern zählt, hatte zuvor mitgeteilt, 2009 infolge der Wirtschaftskrise und des Preisverfalls einen Rekordverlust in Milliardenhöhe eingefahren zu haben. Der Konzern schrieb nach Steuern ein Minus von 1,356 Mrd. Euro. 952 Mio. Euro entfielen allerdings auf Buchverluste sowie Abschreibungen auf Beteiligungen.
2010.02.18
Lösungen entstehen aus Innovation und Forschung. Auf Grundlage der Planung, nachhaltig und ökologisch, betrifft es Gebäude in der Ausführung, Nutzung und Verwertung primär gegenüber den Kosten. Zu unterscheiden sind zum Einen Bauqualität in wirtschaftlicher Effizienz, Umweltfreundlichkeit und Ressourceneinsparungen. Zum Zweiten sind es im sozialkulturellen Umfeld Nutzer-, Investoren- und Eigentümerqualitäten.
Demnach sind Straßen mit kurzer Erschließung angelegt. Qualitativ umbauter Raum ist hier im besonderen Kontext zur Sonne zu sehen. Das solare Stadtkraftwerk produziert Strom und versorgt M – Haushalte, mit Stufenweiser Leistungsanpassung aus transformierter Sonnenenergie mit Hilfe von Spiegelkonfigurationen. Das Kraftwerk “Stadt” beliefert Steckdosen auch nach Sonnenuntergang mit Energie, indem es über Wärmespeicher verfügt, so z. B. Flüssigsalztanks, die um die Mittagszeit mit überschüssiger Sonnenenergie aufgeheizt werden können. In Kombination kann die Wasserversorgung über solarbetriebene Entsalzungsanlagen genutzt werden. Häuser werden zusätzlich den örtlichen Umweltfaktoren angepasst, z. B. an die jahresdurchschnittliche Außentemperatur. Demzufolge sind sie niedrig, hoch, dicht aber auch weit beieinander gebaut. Zweischalige Fassaden aus Stein oder Glas können zudem natürlich belüftet werden. Nachhaltige Konstruktionen, wie ein dem Gebäude gleich hohes Atrium, erweitern das Spektrum. Kühlung findet jetzt im Kontext Bausubstanz statt. Bei zusätzlich notwendiger Kühlung werden Klimaanlagen mit Strom aus wiederum umweltverträglichen Wind- und Photovoltaikanlagen betrieben. Zudem sollen Pumpen mit Hilfe von Bodensonden die Kühle oder Wärme tiefer Erdschichten an die Oberfläche befördern. Regenerative Energien und Ressourcen sind Erdwärme, Regenwasser, intensive Einbindung von Tageslicht und die natürliche Be- und Entlüftung der Gebäude und Städte. Abfallaufkommen sind am Recyclingsystem angeschlossen. Standarte können LEED, BREEAM, ASHRAE, Swiss Minergy Standard, European Standard 2000, DNGB, HQE, CASBEE, GREEN STAR und das Deutsche Gütesiegel für Nachhaltiges Bauen sein.
Das Leben der Stadt zeichnet sich durch das Bedürfnis des Menschen zusammen zu kommen aus. Ein Blick ins Leben, zusammen mit der Belebung von Stadt, Dorf, zersiedelten Orten, der Landschaftsumgebung und dem Naturschutz, in Harmonie. Somit sind Anregungen für das Thema als wesentliche konzeptionelle Eckpfeiler im Ergebnis gesichtet. Für Entwicklungen bedeuten diese Ergebnisse Zugang zu Raum. Eine städtebauliche Entwicklung unterstützt dieses zur Schaffung von Arbeit, Verständnis für Form und Farbe im Stadtraum, zur Menschenfreundlichkeit. Das Verwischen von Identität ist zu verhindern. Es gilt zu erhalten, zu komplettieren, zu sichern.
|