Falsche Fährte oder Gewinn bringender Umweg?

2010.03.15

Umwelt-Fuchs Norbert Röttgen schnappt im Fotovoltaikstall nach den Vergütungssätzen für Solarstrom. Ab dem 1. Juli 2010 gibt es weniger Geld pro Kilowattstunde eingespeistem Sonnenstrom: Eigentümer von Dachanlagen bekommen den Satz um 16 Prozent gekürzt, für Solarstrom aus Freiflächenanlagen gibt’s künftig 15 Prozent weniger. Bauern, die ihre Ackerflächen lieber mit Modulen anstatt mit Raps oder Mais bepflanzen, schauen gleich ganz in die Röhre. Wer den Solarstrom dagegen selbst nutzt, kann seinen Gewinn sogar steigern. Die listige Strategie des Umwelt-Fuchses führt nach Meinung von Experten einerseits auf eine falsche Fährte, bietet andererseits aber auch Chancen. Klaus Siegele hat sich beide Seiten der Medaille angesehen.

Solarstrom

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